Dynamische technologische Entwicklungen haben in allen Bereichen unseres Lebens Einzug gehalten. In der Medizin und der Tiermedizin ist sie jedoch am wichtigsten, da sie die Möglichkeit bietet, Patienten wirksamer zu behandeln. Heutzutage steht den Tierärzten ein immer breiteres Spektrum an therapeutischen Methoden zur Verfügung, mit denen sie die Gesundheit ihrer vierbeinigen Patienten verbessern können. Eine davon ist die Diathermie, eine aus der Physiotherapie stammende Methode. Worin besteht sie und warum kann sie in der Veterinärmedizin erfolgreich eingesetzt werden? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in unserem Text. Wir laden Sie daher ein, diesen Artikel zu lesen.
Diathermie - was ist das und was beinhaltet sie?
Jeder Text dieser Art muss mit einer kurzen Erklärung beginnen. Die Diathermie ist eines der modernen physikalischen Therapieverfahren, bei dem elektromagnetische Wellen zur Behandlung von Patienten eingesetzt werden. Die Idee, solche Wellen zu verwenden, ist natürlich nicht neu. Solche Wellen werden in der Medizin bereits seit Jahren zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt. Die Diathermie funktioniert jedoch nach einem völlig anderen Prinzip und ist daher einzigartig.
Bei diesem Verfahren werden elektromagnetische Wellen eingesetzt, um in bestimmten Geweben thermische Prozesse auszulösen. Daher gehört die Diathermie zu den Methoden, die auf Wärmebehandlung beruhen.
Es ist kein Geheimnis, dass Wärme eine positive Wirkung auf den menschlichen und tierischen Organismus haben kann. Thermische Behaglichkeit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass viele Stoffwechselprozesse ablaufen und der Körper sich vollständig erholen kann.
Alle bisherigen Wärmebehandlungsmethoden basierten jedoch auf der äußeren Erwärmung einzelner Körperteile. Die Diathermie hingegen funktioniert anders, denn elektromagnetische Wellen ermöglichen es, eine Reaktion im Inneren der Zellen auszulösen. Es handelt sich also um eine präzisere Methode, die eine gezielte Wirkung ermöglicht.
Wie funktioniert die Diathermie?
Bei der Behandlung mit Diathermie sind die verwendeten Geräte von entscheidender Bedeutung. Dieses Gerät ist für die Erzeugung des elektromagnetischen Feldes und für die Ausrichtung der Wellen auf die betroffenen Zellen verantwortlich. Bei einem solchen Verfahren ist es wichtig, kurze Wellen mit relativ hoher Frequenz zu verwenden. Die genaue Wahl der Parameter hängt jedoch von der Art der Behandlung und der zu erzielenden therapeutischen Wirkung ab.
Wie sieht nun die Behandlung selbst aus? Zunächst stellt der Arzt oder Physiotherapeut die Funktionsweise des Geräts ein, um bestimmte Parameter in Bezug auf die Magnetwellen zu erreichen. Das Gerät wird dann auf einen bestimmten Körperteil gerichtet, um die gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen. Die Behandlung selbst dauert im Allgemeinen nicht länger als 15-25 Minuten.
Welche Vorteile bietet die Diathermie?
Natürlich sollen alle physiotherapeutischen Behandlungen die Möglichkeit ganz bestimmter therapeutischer Wirkungen bieten. In einem früheren Abschnitt haben wir darauf hingewiesen, dass Wärme für das menschliche und tierische Gewebe im Allgemeinen sehr nützlich ist. Deshalb lohnt es sich jetzt, einen etwas genaueren Blick darauf zu werfen, welchen Nutzen die Diathermie haben kann.
Grundsätzlich wird die Diathermie als Therapie empfohlen, um die Genesung des Körpers in einem sehr weiten Sinne zu beschleunigen. Denn sie soll die Durchblutung und Ernährung des Gewebes verbessern, was zu dessen besserer Funktion führt. In vielen Fällen kann die Diathermie auch Schmerzen lindern.
Die obige Beschreibung ist eine kurze Charakterisierung dieses Verfahrens. Die vollständige Liste der möglichen gesundheitlichen Vorteile ist jedoch viel länger. Dank der Diathermie kann man unter anderem Folgendes erreichen
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Verbesserung der Durchblutung, der Blutversorgung und der Ernährung des Gewebes;
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Entspannung der Muskeln an besonders angespannten Triggerpunkten;
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eine entspannende Wirkung auf das zentrale Nervensystem;
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Beschleunigung der Regenerationsprozesse in den Geweben;
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Linderung von Schmerzen;
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Verringerung der Entzündung in den Geweben.
Die umfangreiche Liste der Vorteile hat die Diathermie auch in die Veterinärmedizin gebracht. Sie wird sehr häufig als ergänzende Therapie zur Genesung eingesetzt.
Arten der Diathermie in der Veterinärmedizin - Hauptunterschiede
Wärme bietet eine breite Palette von Behandlungsmöglichkeiten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Fachleute der Physiotherapie beschlossen haben, sie auf unterschiedliche Weise einzusetzen. Heute lassen sich die Diathermie-Behandlungen in mehrere Kategorien einteilen.
Die erste Kategorie ist die Kondensatordiathermie. Bei ihr werden zwei Kondensatorpads verwendet, die ein elektrisches Feld erzeugen. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, vor allem Gewebe zu erwärmen, das sich in einer relativ geringen Tiefe befindet. Es handelt sich also um eine Methode, die hauptsächlich zur Erwärmung des Haut- oder Fettgewebes eingesetzt wird .
Um eine therapeutische Wirkung in der Muskulatur zu erzielen, ist bereits der Einsatz der Induktionsdiathermie erforderlich . Hier spielt das elektromagnetische Feld, das viel tiefer in die Körperstrukturen eindringt, die Hauptrolle. Dieses Feld kann auch zur Erwärmung von Muskelgewebe und Eingeweiden genutzt werden .
Chirurgische Diathermie in der Veterinärmedizin - was beinhaltet sie?
Eine ganz andere Kategorie von Behandlungen ist die chirurgische Diathermie. Wie der Name schon sagt, handelt es sich nicht mehr um ein rein physikalisches Therapieverfahren, sondern um eine vollwertige chirurgische Methode. Warum hat sich diese Methode durchgesetzt?
Die chirurgische Diathermie ermöglicht es, mit Hilfe von Wärme Gewebe zu schneiden, zu koagulieren oder einfach zu entfernen. Eine solche Methode hat einen wesentlichen Vorteil. Die Hitze wirkt fast unmittelbar auf den Abbau von Proteinen und ermöglicht gleichzeitig den Verschluss von Blutgefäßen. Aus diesem Grund treten bei einem solchen Verfahren keine Blutungen auf, was die Sicherheit des Patienten erhöht.
Das bei der Diathermie verwendete Grundgerät ist ein Elektrokauter oder Elektrokoagulator. Mit ihm kann Wärme erzeugt und auf bestimmte Gewebe gerichtet werden. Die chirurgische Diathermie ist daher eine gute Methode für schwierige Eingriffe, bei denen eine hohe Präzision erforderlich ist.
Welches Potenzial bietet der Einsatz der Diathermie in der Veterinärmedizin?
Bei der Beschreibung dieses Potenzials sollte zwischen dem Einsatz der Diathermie als physikalische Therapie und der chirurgischen Diathermie unterschieden werden. Dennoch bieten beide wertvolle Möglichkeiten für den Tierarzt. Auf diese werden wir in diesem Abschnitt des Textes eingehen.
Was die physikalische Therapie anbelangt, so ist die Diathermie ideal für die Behandlung einer Vielzahl von Gelenkbeschwerden. Auch bei der Behandlung von Hautverletzungen kann sie sich positiv auswirken. Sehr wichtig ist auch ihr Potenzial, die Genesung von Muskelverletzungen zu unterstützen.
Leider ist sie bei Tumoren kontraindiziert, weshalb die Diathermie hier nicht geeignet ist. Dennoch ist ihr therapeutisches Potenzial so groß, dass es sich lohnt, sie als Behandlungsmethode zu fördern.
Im Falle der chirurgischen Diathermie ist die Sache sehr einfach. Mit dieser Methode können verschiedene chirurgische Eingriffe wesentlich sicherer durchgeführt werden. Die Verringerung der Blutungen führt zu einer erheblichen Erhöhung der Sicherheit der vierbeinigen Patienten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in immer mehr Tierkliniken spezielle Geräte dieser Art zu finden sind.
Zusammenfassung
Die Diathermie ist eine moderne Methode der physikalischen Therapie, die einmal mehr zeigt, dass die Idee der Wärmebehandlung nach wie vor beachtenswert ist. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass solche Behandlungen die Effektivität der Behandlung auf ein ganz neues Niveau heben. Denn bei der Diathermie wird das Gewebe nicht von außen erwärmt, sondern es werden thermische Prozesse im Inneren des Gewebes ausgelöst. Dadurch wird ihre Wirksamkeit erheblich gesteigert. Dies wiederum eröffnet den Tierärzten ein breites Spektrum an Möglichkeiten. In der Tat kann die Diathermie als ergänzende Behandlungsmethode für viele Knochen- und Gelenkerkrankungen eingesetzt werden. Sie wird sich auch im Rahmen der Rekonvaleszenz nach Verletzungen als nützlich erweisen. Auch die chirurgische Diathermie sollte nicht außer Acht gelassen werden, da sie sehr präzise und sichere Verfahren ermöglicht. Natürlich hat die Diathermie selbst, wie jedes Verfahren, ihre Grenzen. Dennoch ist ihr Potenzial so groß, dass es sich lohnt, ihren Einsatz in der modernen Veterinärmedizin zu fördern.
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