Neue unbekannte Krankheit befällt Katzen in Polen! Was gibt es zu wissen?
In den letzten Tagen tauchen auf tierärztlichen Fachportalen sehr beunruhigende Informationen auf. Denn Tierärzte aus ganz Polen berichten von Fällen, in denen sich Besitzer mit kranken Katzen bei ihnen melden. Die Tiere zeigen unspezifische Krankheitssymptome, und ihre Kombination lässt auf eine neue Krankheit unbekannter Ätiologie schließen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tierärzte derzeit gezwungen sind, symptomatisch zu behandeln, da es keine gezielten Medikamente gibt. Was sollte man über diese Krankheit wissen? Was sind die Symptome und warum ist sie so gefährlich? Wie kann man ihr vorbeugen? All diese Fragen versuchen wir in unserem heutigen Artikel zu beantworten. Wir laden Sie ein, ihn zu lesen.
Erste Berichte über eine neue Krankheit
Zunächst brachten die Tierärzte die ungewöhnlichen Symptome nicht mit dem Auftreten einer potenziell gefährlichen neuen Krankheit in Verbindung. Mit der Zeit häuften sich die Fälle jedoch so sehr, dass es schwierig wurde, an einen bloßen Zufall zu denken.
Infolgedessen tauchten die ersten Berichte über die neue Krankheit auf Themenportalen und in sozialen Medien auf. Beiträge zu diesem Thema wurden u. a. von Tierärzten der Przylesie-Klinik und der Vet-Med-Praxis in Olsztyn geteilt. Kürzlich wurde auch von Veterinary News ein Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht. Die wachsende Zahl der Berichte deutet also darauf hin, dass das Ausmaß der Fälle stetig zunimmt.
Wie äußert sich die neue Krankheit, die Katzen befällt?
Wenn man sich den Inhalt der beschriebenen Berichte ansieht, ist der Tonfall relativ ähnlich. Tierärzte schreiben, dass ihre Praxen von Katzenbesitzern aufgesucht werden, die sich Sorgen um die Gesundheit ihrer Haustiere machen. Bei der Untersuchung diagnostizieren die Tierärzte eine Reihe von Gesundheitssymptomen, die nicht mit einer gewöhnlichen Krankheit in Verbindung gebracht werden können. Die Liste dieser Symptome umfasst unter anderem:
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Demenz und verminderte Empfindlichkeit gegenüber Reizen
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Steifheit der Gliedmaßen;
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Kurzatmigkeit, die sich z. B. durch Schnauzenatmung äußert;
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Pupillenanomalien (z. B. veränderte Pupillengröße, Unempfindlichkeit gegenüber Licht);
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Krämpfe;
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epileptische Anfälle;
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Hyperglykämie und erhöhte Blutparameter;
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Fieber und Schwellungen der inneren Organe.
Welche Behandlung gibt es für die beschriebenen Beschwerden?
Die oben beschriebenen Symptome sind nicht charakteristisch für den Verlauf einer bekannten Krankheit, von der Katzen in der Vergangenheit möglicherweise in größerem Umfang betroffen waren. Daher versuchen die Tierärzte gerade erst, neue Behandlungsmethoden zu entwickeln. Im Moment ist die symptomatische Behandlung die einzige verfügbare Lösung. Leider betonen die Tierärzte, dass die Sterblichkeitsrate bei dieser Krankheit alarmierend hoch ist.
Außerdem gibt es hier keine besonderen Unterschiede in Bezug auf die Anfälligkeit für Infektionen und die mögliche Prognose. Die Tierärzte stellen klar, dass sowohl ältere als auch relativ junge Katzen betroffen sind.
Die symptomatische Behandlung bedeutet, dass alles davon abhängt, wie der Körper des Tieres funktioniert. Wenn die Katze mit einer solchen Bedrohung umgehen kann, wird die Behandlung ihre Genesung nur beschleunigen. Daher ist die Sorge der Katzenhalter in diesem Fall berechtigt.
Aktuelle Hypothesen zur Ätiologie der Krankheit
Einer der besorgniserregendsten Aspekte ist die Tatsache, dass es derzeit keine zuverlässigen Daten über die neue Krankheit gibt. Bislang sind Tierärzte noch nicht auf Fälle gestoßen, in denen erkrankte Rinden derartige Symptome gezeigt haben. Auch die Wissenschaftler können mit ihren Forschungsergebnissen bisher nicht weiterhelfen. Das bedeutet, dass wir es hier höchstwahrscheinlich mit einer völlig neuen Infektion zu tun haben. Doch wo sollten wir nach dem Ursprung und der möglichen Genese suchen?
Natürlich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine Gewissheit. Erste Hinweise deuten jedoch darauf hin, dass die neue Infektion mit dem Vogelgrippevirus in Verbindung stehen könnte. Selbst der leitende Veterinärbeamte hat sich mit diesem Thema befasst. Seiner Meinung nach lässt sich aufgrund des Mangels an aktuellen Untersuchungen nicht feststellen, ob die gemeldeten Symptome durch das Vogelgrippevirus verursacht werden könnten. Außerdem sind bisher weltweit nur vereinzelte Fälle bestätigt worden, in denen das Virus von Vögeln auf Katzen übergegangen sein könnte.
Interessante Tatsache:
Die berühmteste Vogelgrippe-Pandemie fand Anfang des 21. Jahrhunderts in Asien statt. Damals führte der H5N1-Vogelgrippestamm dazu, dass bis zu 100 Millionen Wild- und Zuchtvögel gekeult werden mussten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bestätigte, dass das Virus im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zu mehr als 250 Todesfällen führte. Darüber hinaus wurde die A/H1N1-Influenzapandemie 2009-2010 als Schweinegrippe bezeichnet, obwohl sie in Wirklichkeit höchstwahrscheinlich durch ein Virus verursacht wurde, das aus einer Kombination von Mutationen von Vogel- und Schweinegrippeviren hervorging.
Andererseits lassen schon die Merkmale der Symptome den Schluss zu, dass es sich um eine virale Infektion handelt. Natürlich muss es sich nicht zwangsläufig um die Vogelgrippe handeln, da Vögel auch ganz anderen Infektionen ausgesetzt sind. Tatsache ist jedoch, dass die derzeitigen Hypothesen die Durchführung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen erforderlich machen.
Prävention und Empfehlungen für Katzenhalter
Leider erlauben es die bisher gesammelten Informationen nicht, eine klare Antwort auf viele Fragen zu formulieren. Erschwerend kommt hinzu, dass die Tierärzte gerade erst dabei sind, ein Behandlungsschema für die neue Infektion zu entwickeln. Die Lage ist also zweifellos ernst, und angesichts der hohen Sterblichkeitsrate und des Mangels an wirksamen Behandlungsmöglichkeiten sollten Katzenbesitzer der Gesundheit ihrer Tiere mehr Aufmerksamkeit schenken. Außerdem ist es sinnvoll, eine geeignete Prophylaxe durchzuführen, die dazu beitragen kann, das Risiko einer Ansteckung mit der beschriebenen Krankheit zu verringern. Was sollte also getan werden?
Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass die neue Infektion wahrscheinlich von Wildvögeln ausgeht. Angesichts dieser Hypothese sollte die Katze daran gehindert werden, nach draußen zu gehen, damit sie nicht mit lebenden oder toten Vögeln in Kontakt kommt. Der Verzicht auf Spaziergänge stellt außerdem sicher, dass die Katze nicht mit Krankheitserregern in Kontakt kommt, die sich beispielsweise auf dem Gras befinden können.
Gleichzeitig ist besondere Vorsicht geboten, wenn die Katze Geflügelfleisch, aber auch Schweinefleisch zu sich nimmt (eine vollständige Hitzebehandlung des Fleisches wird empfohlen).
Besondere Aufmerksamkeit sollte auch der Hygiene im weitesten Sinne gewidmet werden. Katzenbesitzer sollten darauf achten, Kleidung und Schuhe, in denen sie sich in einem typischen Wald- oder Wildgebiet bewegt haben, schnell zu waschen. Außerdem müssen die Hände gründlich gewaschen werden, bevor die Katze gefüttert oder berührt wird. Diese Vorsichtsmaßnahmen tragen dazu bei, das Risiko einer Ansteckung Ihres Haustiers zu verringern, was angesichts des Mangels an wirksamen Behandlungsmöglichkeiten besonders wichtig ist.
Natürlich sollten Sie bei unerwarteten Gesundheitssymptomen, die plötzlich bei Ihrer Katze auftreten, sofort Ihren Tierarzt aufsuchen!
Zusammenfassung
Seit einiger Zeit berichten Tierärzte über alarmierende Informationen über eine möglicherweise neue Krankheit, die seit kurzem auch Katzen befällt. Die häufigsten Symptome sind Kurzatmigkeit, Fieber, asymmetrische Pupillen, Stupor, Unempfindlichkeit gegenüber Reizen und Hyperglykämie. Tierärzte sagen, dass eine solche Infektion ein großes Risiko für die Tiere darstellt, da hohes Fieber und das Anschwellen der Organe zu einer unmittelbaren Lebensbedrohung führen können. Leider gibt es derzeit noch keine gesicherten Informationen über die Ätiologie der Krankheit und mögliche Behandlungsmethoden. Daher müssen sich die Tierärzte auf eine symptomatische Behandlung beschränken, die nicht immer erfolgreich ist. Aus diesem Grund ist die Sterblichkeitsrate bei infizierten Katzen nach wie vor recht hoch, und zwar unabhängig vom Alter der Tiere. Daher wird Katzenbesitzern geraten, eine angemessene Prophylaxe durchzuführen. Dazu gehören unter anderem: Einschränkung des Aufenthalts der Katze im Freien, Vermeidung des Kontakts mit Wildvögeln, gründliche Hitzebehandlung von Fleisch und erhöhte Aufmerksamkeit für die allgemeine Hygiene. Wichtig ist auch, dass bei beunruhigenden Gesundheitssymptomen sofort ein Tierarzt aufgesucht wird.