Konservative Zahnheilkunde in der Tiermedizin - Bedeutung und Behandlungen
Unter konservierender Zahnheilkunde versteht man ein breites Spektrum zahnmedizinischer Behandlungen, die auf die Erhaltung gesunder Zähne und Münder abzielen. Beim Menschen ist sie ein wichtiger Bestandteil der Kariesprävention. Es ist jedoch wissenswert, dass die konservierende Zahnheilkunde in der Tiermedizin eine ebenso wichtige Rolle spielt. Welche Bedeutung hat sie für Tiere und welche Behandlungen sind am wichtigsten?
Konservierende Zahnheilkunde in der Tiermedizin - warum ist sie so wichtig?
Das menschliche Gebiss unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem der Tiere. Dennoch ist das Zahngewebe bei Tieren genau den gleichen Risiken ausgesetzt. Daher können auch Hunde und Katzen unter Problemen wie Zahnstein, Karies und Entzündungen leiden. Bei solchen Erkrankungen ist die restaurative Zahnmedizin die bei weitem beste Vorbeugung.
Natürlich ist eine Diagnose und die Durchführung einer geeigneten Behandlung nur nach vorheriger Beratung möglich. Aus diesem Grund sollten alle Vierbeiner-Besitzer an regelmäßige Kontrolluntersuchungen denken. Sie bieten die Möglichkeit, Anomalien frühzeitig zu erkennen, was eine mögliche Behandlung wesentlich erleichtert.
Wann ist ein solcher Besuch besonders wichtig? Bei Hunden und Katzen ist eines der am häufigsten berichteten Symptome ein sehr unangenehmer Geruch aus der Schnauze. Dieser Geruch ist oft ein Hinweis auf eine Entzündung der Zähne oder des Zahnfleisches. Wird die Ursache nicht rechtzeitig erkannt, kann das Tier Probleme bekommen, z. B. beim Kauen von Futter. Hunde und Katzen beginnen dann immer seltener zu fressen, was bereits ein sehr ernstes Warnzeichen ist. In einer solchen Situation sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Tierarzt aufsuchen.
Konservative Zahnheilkunde in der Tiermedizin - welche Verfahren umfasst sie?
Das bei weitem häufigste zahnärztliche Verfahren, das bei Tieren durchgeführt wird, ist die Zahnsteinentfernung (Scaling) . Es liegt auf der Hand, dass dieses Verfahren unter Narkose durchgeführt werden muss. Während des Eingriffs entfernt der Tierarzt den gesamten angesammelten Zahnstein, wodurch die Zähne des Tieres viel gesünder werden. Ein sehr wichtiger Effekt der Zahnsteinentfernung ist außerdem das Verschwinden des unangenehmen Geruchs aus dem Maulkorb.
Abgesehen davon geht es bei der konservierenden Zahnheilkunde vor allem um die oben erwähnten Kontrolluntersuchungen, die eine frühzeitige Diagnose von Anomalien ermöglichen. Es lohnt sich also, daran zu denken, dass Vorbeugen besser ist als Heilen!