In diesem Artikel möchten wir uns auf veterinärmedizinische Diathermiegeräte konzentrieren.
Wofür werden tierärztliche Diathermiegeräte verwendet?
Tierärztliche Diathermiegeräte sind Werkzeuge, die in der Veterinärmedizin zur Durchführung von Verfahren verwendet werden, bei denen elektrischer Strom zur Überhitzung und Koagulation von Gewebe eingesetzt wird. Die Diathermie ist eine Technik, die in der Veterinärchirurgie für eine Vielzahl von Zwecken eingesetzt wird. Dazu gehören das Stillen von Blutungen, die Entfernung von unerwünschtem Gewebe oder die Koagulation von Blutgefäßen während einer Operation.
Funktionsweise von Diathermiegeräten in der Tiermedizin
Tierärztliche Diathermiegeräte erzeugen einen elektrischen Strom, der auf eine Elektrode oder die Spitze eines chirurgischen Instruments übertragen wird. Dieser Strom fließt durch das Gewebe, das dadurch koaguliert und erwärmt wird.
Es gibt zwei Hauptarten der tierärztlichen Diathermie. Die erste ist die monopolare Diathermie. In diesem Fall fließt der elektrische Strom zwischen einer Elektrode, die am Körper des Tieres angebracht ist, und einer neutralen Elektrode, die um den Körper des Patienten herum oder außerhalb des Körpers angebracht ist.
Die zweite Art der Diathermie ist die bipolare Diathermie. Bei ihr befinden sich beide Elektroden auf dem chirurgischen Instrument. Das bedeutet, dass der Strom nur durch das Gewebe fließt, das sich zwischen diesen beiden Elektroden befindet. Diese Methode ist in der Tat präziser und wird häufig bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt, die deutlich heikler sind.
Mit Diathermiegeräten lässt sich der Grad der Erhitzung des Gewebes genau steuern, was in der Veterinärchirurgie sehr wichtig ist. Die Diathermie wird eingesetzt, um Blutungen während der Operation zu verringern, Gewebeschäden zu minimieren und den Heilungsprozess selbst zu beschleunigen. Tierärzte setzen die Diathermie bei einer Vielzahl von Eingriffen ein, z. B. bei onkologischen Eingriffen, der Entfernung von Hautläsionen und Tieren oder in der Bauchchirurgie.